Seit dieser Woche geht Liane in den Minikindergarten. Am Dienstag waren wir das erste Mal da und sie hat tapfer durchgehalten. Allerdings auch erst mal nur anderthalb Stunden, was jedoch vollkommen ausreichend war, denn danach schlief sie drei Stunden wie ein Stein

. Natürlich war sie nicht alleine da: Ich saß brav mit im Raum und musste auch zwei mal trösten. Heute war sie dann mit meiner Mutter dort und ist eine Stunde alleine geblieben. Also alles kein Drama. Etwas zurückhaltend ist sie noch, aber das gibt sich wohl schneller, als ich gucken kann *g*.
Der Minikindergarten ist eine private Einrichtung, die von zwei Tagesmüttern betrieben wird. Die Leiterin macht das schon seit vielen, vielen Jahren und bietet unter anderem auch Malkurse für Kinder an. Veranstaltet wird das ganze in einem abgeteilten Bereich in der Mehrzweckhalle unseres Dorfes. Die Spielsachen sind zum Teil schon etwas älter und abgenutzt und der Raum könnte auch mal einen neuen Anstrich bekommen, aber die Atmosphäre ist sehr freundlich und liebevoll und das ist die Hauptsache. Es gibt zwar neuerdings noch ein oder zwei weitere neu gegründete Minikindergärten, aber die sind in anderen Ortsteilen und die Chance, dass Liane dann im normalen Kindergarten nächstes Jahr die Kinder aus der jetzigen Gruppe kennt, ist da sehr gering. Und ich finde es vollkommen ausreichend, dass Liane zweimal in der Woche drei Stunden fremdbetreut wird. Bei den anderen sind es meist drei Tage mit fünf Stunden und das ist meiner Meinung nach nicht nötig. Es geht mir ausschließlich um den Kontakt zu anderen Kindern und da ist dieser Minikindergarten einfach perfekt.
Liane scheint es auf jeden Fall zu gefallen. Vor allem, weil sie da viel malen kann und das liebt sie sehr (Frau H. war sehr erstaunt, wie gezielt sie sich die Stifte gegriffen und losgemalt hat.).
Die letzten Worte...